„The Addams Family“ am 15. Februar im Theater am Berliner Ring/Der Kultklassiker aus den 1960erJahren als witziges Musical:

Ein Wiedersehen mit der schrecklich schrägen Gruselfamilie

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Der VVV und die Stadt Burgdorf setzen die aktuelle Spielzeit mit Gastspielen des Theaters für Niedersachsen am Freitag, 15. Februar,  um 20.00 Uhr im Theater am Berliner Ring fort.  Auf dem Spielplan steht die musikalische Gruselkomödie „Die Addams Family“ nach Motiven der gleichnamigen Kultserie.  Regie führt die bekannte Fernsehschauspielerin April Hailer.   Es singt  und spielt die MusicalCompany des Theater für Nierdersachsen  unter der Leitung von Andreas Unsicker. Um 19.30 Uhr findet eine kostenfreie Einführung in die Bühnenhandlung statt. Theaterkarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136 – 1862, und über die Internetseite www.vvvburgdorf.de.  Mitglieder des VVV erhalten Ermäßigungen.
„Addams Family“ erobert die Musicalbühnen

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In der  von Marshall Brickman und Rick Elice geschriebenen und von Andrew Lippa vertonten Gruselkomödie  gibt es ein Wiedersehen mit den Familienmitgliedern aus der gleichnamigen Cartoon- und Fernsehserie der 1960er Jahre und den Kinofilmen aus den 1990er Jahren. Wer erinnert sich nicht an die Kultserie mit ihren gruseligen, verrückten Charakteren: Gomez, Morticia, Onkel Fester, Butler Lurch, Großmutter und die beiden Kinder Wednesday und Pugsley? Seit der Uraufführung des Musicals 2009 in Chicago erobert „Die Addams Familie“ die internationalen und auch die deutschen Musicalbühnen.
Zur Bühnenhandlung:  Eine höchst liebenswerte Ansammlung von Exzentrikerinnen und Exzentrikern lebt in einer verfallenen Villa mitten im New Yorker Central Park – und dort spukt es ganz gewaltig. Familienoberhäupter sind die elegant-unterkühlte und merkwürdig untote Morticia und ihr Gatte, der ihr in Liebe ergebene heißblütige Gomez. So weit so ungewöhnlich.
Aber auch ungewöhnliche Eltern erleben die gleichen Alpträume mit ihren Kindern wie „normale“ Eltern: Tochter Wednesday, selbsternannte Prinzessin der Finsternis, hat sich verliebt. Ihr Auserwählter: Lucas, der allerdings aus einer höchst gewöhnlichen Familie stammt. Wednesday vertraut sich ihrem Vater an und beschwört ihn, der strengen Mutter nichts davon zu sagen. Ein Geheimnis vor Morticia? Für Gomez unmöglich!
Die Situation droht zu eskalieren, als die Familie von Lucas ihren Antrittsbesuch bei den Addams´  macht, um die zukünftige Schwiegertochter kennenzulernen, und so nehmen die Dinge beim gemeinsamen Dinner ihren chaotisch-gruseligen Verlauf.


Ein Musikstil für jeden Charakter

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Die Komposition stammt von Andrew Lippa, der auch Text und Musik für die Broadway-Erfolge „Big Fish“ und „Eine Wilde Party“ schrieb – letztere führte das Theater für Niedersachsen in der Spielzeit 2014/15 auf. Lippa zitiert die seit der Fernsehserie zum Kult avancierte Erkennungsmelodie der „Addams Family“ „They’re Creepy and They’re Kooky“ in seiner Ouvertüre. Jeden vorgestellten Charakter zeichnet ein bestimmter Musikstil aus. Während die leidenschaftliche Beziehung von Morticia und Gomez mit Tangorhythmen unterlegt ist, begleiten Festers Liebe zum Mond märchenhafte Klänge. Die Popmusik unterstreicht den Freiheitsdrang der jungen Generation, die Wednesday und Lucas vertreten, und die damit verbundene Abgrenzung von den Eltern. Pugsley prägen hingegen  Melodien, die an Kinderlieder erinnern. Ob Jazz, Swing, Lindy Hopp, Twist oder typische Gruselmelodien: Sie alle geben einen Hinweis darauf, wie weit der Stammbaum der „Addams Family“ in der Historie zurückreicht und lassen diesen Abend musikalisch zu einem bunten Spektakel werden.

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In vielen Genres zuhause


Das Multitalent April Hailer übernahm mit der „Addams Family“ erstmals einen Regieauftrag für das Theater für Niedersachsen. Als Schauspielerin ist sie in vielen Genres zuhause – auf der Bühne in Drama und Musical, ebenso wie im Fernsehen und auf der Leinwand. Einen Publikumshit landete sie mit ihrer „April-Hailer-Show“ (ZDF), die ihr eine Nominierung für „Die Goldene Rose von Montreux“ einbrachte.  Die Premiere ihrer musikalischen One-Women-Show „April April – Funny Women in Concert“ im ausverkauften Prinzregententheater München strahlte der Bayerische Rundfunk aus. Mit dem Programm tourte sie anschließend erfolgreich durch Deutschland. Es folgte eine ganze Reihe weiterer musiktheatralischer Solo- und Ensembleprogramme unter ihrer Federführung. In den letzten Jahren spielte sie unter anderem in Musicals, wie „Grand Hotel“, „Heiße Zeiten“, „Hello, Dolly!“, „Spamalot“ und „Cabaret“. Sie ist Gastdozentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München und inszenierte 2016 das Off-Broadway Musical „I love you, you’re perfect, now change“ im Silbersaal des Deutschen Theaters.